Inter@ktiv-Mediensalons  -  Archiv
 

Hier finden Sie Informationen zu den vergangenen Mediensalons:


01/10: Markus Beckedahl: Netzpolitik - Neue Öffentlichkeiten im Netz

04/09: Arne Busse: Jugend - Medien - Politik: Wie erreicht man bildungsferne Jugendliche?

03/09: KS:MUC Salon: Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin: Pl@tons Cave 2.0?

02/09: Walter Staufer: Cybermobbing – was kann man tun?

01/09: Klaus vom Bruch und Ernst Mitzka: Von Paik zu Pipilotti – Videokunst aktuell

03/08: Dr. Peter Wehner: Im Blickpunkt: Lokalisten

02/08: Prof. Dr. Speck-Hamdan: Kindergärten und Grundschulen: kulturell vernetzt

01/08: Gebhard Sengmueller: fake media archeology

11/07: Robert A. Gehring: i-Rights - Urheberrecht im Multimedialen Kontext

02/07: Friedrich Kirschner: Machinima

01/07: Sabine Feierabend (SWR-Medienforschung): JIM 2006 - Jugend, Information, (Multi-)Media

02/06: Prof. Dr. Hans Dieter Huber (Kunstakademie Stuttgart): Visuelle Musik in der Erlebnisgesellschaft

01/06: Walter Möller (mi-friends.org): mi friends – Visionen neuer Kommunikationstechnologien

08/05: Prof. Matthias Wähner (Akademie der Bildenden Künste): Warshots 1999 - 2003

07/05: Prof. Dr. Winfried Kaminski (IMM Köln): Computerspiele, Mythen und Märchen

06/05: Dr. Klaus Sachs-Hombach (Uni Magdeburg): Grundprobleme der allg. Bildwissenschaft

05/05: Fritz Rau (Konzertveranstalter): 50 Jahre Backstage

04/05: Kabarett: Jugend, Kultur, Schule und Medien... irgendwie und sowieso

03/05: Sabine Feierabend (Projektleiterin der JIM-Studie): Aufwachsen in der Mediengesellschaft

02/05: Bundesministerin Renate Schmidt: Aufwachsen in der Mediengesellschaft

01/05: Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini (Hamburg): Medien, Väter, Lehrer. Rücksicht auf die Grenze der Darstellbarkeit

04/04: Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring: Jugendmedienschutz - ein Thema für die Medienpädagogik

03/04: Prof. Dr. Sybille Krämer (FU Berlin): Braucht es eine Medienphilosophie?

02/04: Dr. Wolfgang Ullrich (München/Hamburg): Bilder für die ganze Welt

01/04: Wilhelm Schmid (Berlin), Lebensgestaltung im Informationszeitalter

 

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Mediensalon 01/10 am 17.03.2010 im Institut für Jugendarbeit Gauting

Markus Beckedahl: "Netzpolitik - Neue Öffentlichkeiten im Netz"

17. März 2010

14.45 - 16.15 Uhr

Institut für Jugendarbeit, Gauting

 

Begrüßung: Hans-Jürgen Palme, SIN-Studio im Netz e.V. - Organisationsstelle "Inter@ktiv unterm Jahr"

Referent: Markus Beckedahl (Unternehmer, Blogger, Aktivist)

Kooperationspartner: Kulturforum München

 

Inhalt:

Anhand von konkreten Beispielen wie der Zensursula-Kampagne oder der Kampagne gegen die Vorratsdatenspeicherung zeigte Marcus Beckedahl, wie sich neue Öffentlichkeiten im Netz bilden.

 

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Mediensalon 03/09 am 24.11.2009 im Münchner Rathaus

Arne Busse: "Jugend-Medien-Politik: Wie erreicht man bildungsferne Jugendliche"

24. November 2009

19.00 - 21.30 Uhr

Rathaus, Großer Sitzungssaal

 

Begrüßung: Haimo Liebich, Ehrenamtlicher Stadtrat, Sprecher der AG Inter@ktiv

Referent: Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung, Fachbereich Politikferne Jugendliche)

Kooperationspartner: Kulturforum München

 

Inhalt:

Jugend und Politik das scheinen zwei diametral gegensätzliche Begriffe zu sein, vor allem wenn es sich um bildungsferne Jugendliche handelt. Um dies zu ändern hat sich die Bundeszentrale für politische Bildung entschlossen, mit neuen - insbesondere auch  medialen - Konzepten diese Zielgruppe zu erreichen. Welche Ansätze der politischen Bildung mit Medien bisher erfolgreich waren und welche Möglichkeiten noch erprobt werden sollen, vermittelte Arne Busse.

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Mediensalon 03/09 am 22.06.2009 im ZKMax

Prof. Dr. Nida-Rümelin: Pl@tons Cave 2.0? Über Sein und Schein im Horizont der Medienkultur und im Wandel der Zeit

Von Platons Höhlengleichnis vor über 2000 Jahren bis zum Cyberspace z.B. als Web 2.0 zieht sich die Frage des Spiels
von Sein und Schein als abendländisches kulturelles und philosophisches Diskursmotiv: Was ist wirklich wirklich in der
Spannung von Idee und Welt, Sinn und Sinnlichkeit, realen und medialen Phänomenen?

Prof. Dr. Nida-Rümelin behandelte in diesem Zusammenhang vor rund achtzig Zuhörern Fragen nach menschlicher
Existenzbedingungen, welche sich angesichts der technologischen Mediendynamik und deren Auswirkungen auf
menschliche Wahrnehmung und Kommunikation nach 2000 stellen. Seine philosophische Reflexion lieferte einige
Orientierungshilfen und Antworten sowohl entsprechend langer Traditionen, wie auch aktualisierter Fragen:
Konstanz und Wandel von Welterkenntnis und Medialität, Sinnesbildung und Lebensformen nach 2000.

Dieser Salon wurde erstmals in Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Schulservice München (KS:MUC) veranstaltet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

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Mediensalon 02/09 am 17.06.2009 im ZKMax

 

Walter Staufer von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien: Cybermobbing – was kann man tun?

 

Walter Staufer referierte zu den Themen: Wer mobbt wen und warum? Wie kann man Opfern helfen?
Wie können wir und Jugendliche sich selbst vor Mobbing schützen?

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

 

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Mediensalon 01/09 am 16.06.2009 im ZKMax

 

Klaus vom Bruch und Ernst Mitzka: Von Paik zu Pipilotti – Videokunst aktuell

 

Die Medienkünstler Klaus vom Bruch und Ernst Mitzka im Gespräch über aktuelle Medienkunsttendenzen und -entwicklungen.

 

Weitere Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

 

 

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Mediensalon 03/08 am 16.12.2008 im großen Sitzungssaal des Rathauses

 

Dr. Peter Wehner: Im Blickpunkt: Lokalisten

Das Freundesnetzwerk „lokalisten.de“  gehört bundesweit zu den erfolgreichsten Internet-Communities. Unter den  ca. 2,3 Mio. tummeln sich sehr viele Teenager und Jugendliche.
Die Lokalisten sind insbesondere im bayerischen Raum – und hier vor allem in München – erfolgreich. Die pädagogisch Verantwortlichen (Eltern und Lehrer) stehen diesem Phänomen oftmals ratlos und nicht selten auch ängstlich gegenüber. Was gefällt jungen Menschen so sehr an diesem virtuellen Freundeskreis und wie sind die Gefahren und Probleme einzuschätzen und wenn möglich in den Griff zu bekommen? Diese häufig gestellten Fragen standen im Mittelpunkt des Mediensalons, der am 16. Dezember 2008 im Rathaus stattfand. Als Überraschungsgast kam das in München wohl prominenteste Lokalistenmitglied Oberbürgermeister Christian Ude. Als Referent informierte Dr. Peter Wehner (Mitbegründer und Marketingchef der Lokalisten) über die Entstehungsgeschichte der Lokalisten und über nahe Zukunftspläne.
Die ca. 160 Zuhörer und Zuhörerinnen stellten zahlreiche Fragen und tauschten sich beim anschließenden weihnachtlichen Umtrunk aus.

 

Die Moderatoren Hans-Jürgen Palme (SIN- Studio in Netz) und Ursula Reim (Spiellandschaft Stadt e.V.), Haimo Liebich (ehrenamtlicher Stadtrat und Sprecher der AG Inter@ktiv sowie Dr. Peter Wehner (Mitbegründer und Marketingchef der lokalisten.de) bei der Eröffnung des Mediensalons

 

Dr. Peter Wehner und Christian Ude (Oberbürgermeister des Stadt München), der über seine Erfahrungen mit den Lokalisten berichtet.

 

 

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Mediensalon 02/08 am 13. November 2008 im Clubraum der Stiftung Pfennigparade:

 

Prof. Dr. Speck-Hamdan: Kindergärten und Grundschulen: kulturell vernetzt

 

„Kulturell vernetzt“, das Motto des Herbstevents 2008 kennzeichnete ein Thema, das in der pädagogischen Arbeit mit allen Alltagsgruppen eine zentrale Rolle spielt. 
Frau Prof. Dr. Speck-Hamdan, seit 2005 Vorsitzende des Stiftungsrats der Pfennigparade, zeigte die große Bedeutung der interkulturellen (Medien-)Arbeit in Kindergärten und Grundschulen 
auf, ebenso wie die Bedeutung der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Spiel-, Lehr- und Lernkulturen in Kindergarten und Grundschule. 
 
Begrüßung: Haimo Liebich (Ehrenamtlicher Stadtrat, Sprecher der AG Inter@ktiv)
Referentin: Prof. Dr. Speck-Hamdan (Universität München)
Moderation: Günther Anfang (AG Inter@ktiv/ Medienzentrum München)
 
  
 

 

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Mediensalon 1/08 am 21. Januar 2008 in der Akademie der Bildenden Künste München:

 

Gebhard Sengmüller: fake media archeology

Ein – manchmal auch ironisches – „Spiel mit dem Medien“, das auch mit dem „Attribut des Poetischen“ versehen werden kann. Mit diesen Worten beschrieb Professor Dr. Johannes Kirschenmann von der Münchner Kunstakademie die Arbeit des Wiener Künstlers Gebhard Sengmüller, der zum Inter@ktiv-Jahresauftakt am 21. Januar seine Arbeiten in einem Mediensalon präsentierte.

Die Vorstellung seiner Projekte gewährte faszinierende Einblicke in sein Schaffen und regte zum Nachdenken an. In der anschließenden Diskussion gab es Gelegenheit zur kritischen Betrachtung seiner Kunst.

Die Veranstaltung fand in der Akademie der Bildenden Künste in München (Akademiestraße 4, Neubau, Auditorium) statt.

 

Gebhard Sengmüller ist bildender Künstler, tätig im Bereich Medientechnologie, er lebt und arbeitet in Wien. Seit 1992 hat er Projekte und Installationen entwickelt, die sich mit der Geschichte elektronischer Medien beschäftigen; neuartige Ordnungssysteme für Medieninhalte schaffen; und autogenerative Netzwerke konstruieren. Seine Arbeiten wurden vielfach in Europa, den USA und Japan gezeigt, unter anderem an Ausstellungsorten wie der Ars Electronica Linz, der Biennale di Venezia, dem ICA London, Postmasters Gallery New York, dem Museum of Contemporary Photography Chicago, dem FCMM Festival Montreal, oder dem ICC Center, Tokyo.

Seit 2005 unterrichtet er ein Seminar in Medienarchäologie an der Kunsthochschule Linz.

Gebhard Sengmüller bezeichnete seine Erfindung VinylVideo™, bei der Fernsehsignale auf Vinyl-Schallplatte gepresst und von diesem altmodischen Medium auch wieder abgespielt werden, als ein Stück Fake-Medienarchäologie. Er hat diese und auch andere verwandte künstlerische Arbeiten im Mediensalon präsentiert und dabei gezeigt, warum es ihm wichtiger ist, seine "eigenen" audiovisuellen Gerätschaften zu erfinden, als bereits bestehende Medien zur Kunstproduktion zu nutzen.

Referent: Gebhard Sengmüller

Veranstalter: SIN – Studio im Netz e.V. im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv München in Kooperation mit der Kunstakademie (Lehrstuhl für Kunstpädagogik und Bereich Medienpädagogik), dem BDK e.V. - Fachverbund für Kunstpädagogik und dem Kulturforum München

 

 

Der Künstler und Hans-Jürgen Palme vom Studio im Netz bei der anschließenden Diskussion.

Gebhard Sengmüller stellt seine Projekte vor.

 

Prof. Dr. Johannes Kirschenmann (Kunstakademie München) eröffnet den Mediensalon.

 

 

 

Haimo Liebich (Kulturforum München) spricht die Begrüßungsworte.

 

 

 

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Mediensalon 3/07 am 29. November 2007 im Funkhaus am Rundfunkplatz:


Robert A. Gehring: Urheberrecht im multimedialen Kontext

Schon lange ist Urheberrecht ein wichtiges Thema im pädagogischen und kulturellen Kontext.
Einerseits geht es um die Zulässigkeit der Verwendung von Fremdmaterial bei der Gestaltung und Produktion eigener Werke, andererseits geht es aber auch darum, die Rechte am eigenen Werk zu schützen.
Die Problematik ist bei der Arbeit mit neuen, digitalen Medien noch verstärkt worden. Gleichzeitig gibt es engagierte Initiativen, wie „Creative Commons“ oder „iRights.info“, die sich der Aufgabe des Urheberrechts im multimedialen Kontext widmen.
Robert A. Gehring stellte bei diesem Mediensalon sowohl aktuelle Problemstellungen als auch spannende Initiativen und Projekte vor.

 

Eröffnet wurde der Inter@ktiv-Salon im Bayerischen  Rundfunk durch die "Hausherrin" Marion Glück-Levi und den ehrenamtlichen Stadtrat und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv, Haimo Liebich.

 

Robert A. Gehring arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin und erforscht die Entwicklung der modernen Informationstechnologien, ihre ökonomischen und politischen Konsequenzen. Von 1999 bis 2004 baute er den Forschungsschwerpunkt "Open Source" im Fachgebiet Informatik und Gesellschaft auf. Seit Oktober 2005 arbeitet er zusätzlich als Redakteur für das Urheberrechtsportal iRights.info, das 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde.

 

Sein Vortrag bei diesem Inter@ktiv-Salon zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass er sehr flexibel auf das überraschend junge Publikum einging und damit allen Beteiligten einen sehr spannenden und vor allem anschaulichen Einblick in die Materie bot.

Das zeigte sich auch in der regen abschließenden Diskussion

 

Referent: Robert A. Gehring (iRights.info)
Veranstalter: MZM - Medienzentrum München des JFF im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv
Kooperationspartner: Kulturforum München, Landesvereinigung kulturelle Bildung Bayern (LKB:BY), Bayerischer Rundfunk

 

 

Begrüßung durch Stadtrat Haimo Liebich

Referent Robert A. Gehring und Moderator Günther Anfang (MZM)

 

Marion Glück-Levi, Bayerischer Rundfunk

 

 


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Mediensalon 2/07 am Mittwoch, 13. Juni 2007 in der Akademie der Bildenden Künste:

 

Friedrich Kirschner: "Machinima - machine, cinema & animation"

Der vielfach prämierte Künstler Friedrich Kirschner – inzwischen schon eine „Ikone der Machinima-Szene“ – präsentierte seine aktuellen Arbeiten beim Mediensalon der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv am 13. Juni 2007 in der Akademie der Bildenden Künste München.

Der „Artist in Residence“ der Trans-Media-Akademie Hellerau in Dresden zeigte die kreative Vielfalt eines Genres auf, das von Mitschnitten bestimmter Computerspielsequenzen über vom Bildschirm abgefilmte und neu arrangierte - bzw. vor allem neu vertonte - Szenen bis hin zu animierten Filmen reicht.

„Machinima“ ist eine der frühen Formen von User generated Content. Computerspieler benutzen die virtuellen Umgebungen von Video und Computerspielen um ihre eigenen, oft an die Spielewelten angelehnten Geschichten in Spieleumgebungen zu verfilmen, in denen die üblichen Regeln außer Kraft gesetzt sind.

Friedrich Kirschner ist Filmemacher, visueller Gestalter und Vorstandsmitglied der Academy of Machinima Arts and Sciences. Er nutzt Computerspiele als Grundlage für animierte Kurzfilme und interaktive Installationen. Er sieht sich als eine Art „virtueller Puppenspieler“ in einem „sehr abgefahrenen Puppenspiel“.

Seine Arbeit ist auf zahlreichen internationalen Animations-Festivals und Ausstellungen vertreten.

Kirschner zeigte während seines Vortrags die Entwicklungsgeschichte der Machinima-Szene auf, wobei die bekanntesten Film pro Woche ca. eine Million Mal downgeloadet werden.

Ego-Shooter-Soldaten philosophieren über den Sinn ihres „Lebens“, der nur darin besteht, als „rote“ Gruppe die „Blauen“ zu töten bzw. nicht von Ihnen getötet zu werden; zwei chaotische Kampfpiloten suchen in einem Flugsimulationsspiel ihr Abschussziel und lösen dabei vielfältige Kettenreaktionen aus, bei denen es von Anspielungen auf Kinofilme und Fernsehserien nur so wimmelt; martialische Spielfiguren tanzen neckisch zum Musical-Song „The Internet ist for porn“.

Manche Filme sind langweilig, manche „grottenschlecht“, manche einfach nur das nette Ergebnis eines lustigen Nachmittags mit Freunden und manche die Produktionen eines ambitionierten Animationsfilmers, in denen sich Ballerspiel-Kampfumgebungen zu expressionistischen Landschaften wandeln, durch die sich auf das Essentielle reduzierte Strichmännchen bewegen und vermutlich – wieder einmal – nach dem Sinn des Lebens suchen.

Technisch mies oder mit viel Aufwand gestaltet, künstlerisch und inhaltlich ansprechend oder von eher zweifelhafter Qualität – Machinima-Filme sind auf alle Fälle eine kritische und kreative Auseinandersetzung mit der Medienwelt, so wie sie sie der Erziehungswissenschaftler Dieter Baacke in seiner Definition der Medienkompetenz gefordert hat.

Siehe auch
www.machinima.com
www.scene.org
www.moviesandbox.net
www.zeitbrand.net

 

Veranstalter des Mediensalons: SIN - Studio im Netz e.V. im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv, in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste, dem BDK e. V. - Fachverband für Kunstpädagogik und dem Kulturforum München


 


 

 



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Mediensalon 1/07 am 23. Mai 2007 im Literaturhaus München:

Sabine Feierabend von der SWR-Medienforschung:

JIM 2006 – Jugend, Information, (Multi-)Media

 

Referentin Sabine Feierabend von der SWR-Medienforschung stellte bei diesem Mediensalon der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv die Ende 2006 erschienen Basisstudien zum Medienumgang 12- bis 19-Jährigen (JIM-Studie) und 6- bis 13jähriger (KIM-Studie) vor.

 

Die Ergebnisse der beiden Studien zeigen ein aktuelles Bild des Medienalltags von Kindern und Jugendlicher auf.

 

Mit der JIM-Studie 2006 untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) zum neunten Mal in Folge das Medienverhalten der 12- bis 19-Jährigen in der Bundesrepublik. In der Zeit von Mai bis Juni 2006 wurden hierfür ca. 1.200 Telefoninterviews zu Medienausstattung, Medienumgang und dem Informationsverhalten junger Menschen in Deutschland durchgeführt.

 

Eine der Kernaussagen ist, dass Computer im Leben junger Menschen einen immer breiteren Raum einnehmen. Obwohl der Fernseher noch immer das am meisten genutzte Medium ist, wird er in der persönlichen Wichtigkeit der Jugendlichen erstmals durch den Computer vom Spitzenplatz verdrängt. Der anhaltende Boom bei der Ausstattung und Nutzung von MP3-Playern zeigt außerdem den zentralen Stellenwert von Musik bei jungen Menschen:

 

Der Anteil der Kinder, die bereits Erfahrungen mit dem Computer gesammelt haben, steigt seit Jahren stetig an. Nach den Ergebnissen der aktuellen KIM-Studie zählen 81 Prozent der 6- bis 13jährigen zu den Computernutzern – wobei der Anteil bei Jungen (85 %) neun Prozentpunkte höher liegt als bei Mädchen (76 %). Allerdings ist die Zuwendung zum Computer nur bei einem Teil der Kinder fester Bestandteil des Alltags. Knapp ein Drittel der Nutzer beschäftigt sich fast täglich mit dem Computer. Der größere Anteil (54 %) sitzt nur ein- oder mehrmals pro Woche am Rechner, 16 Prozent noch seltener. Die häufigsten Nutzungsmotive sind Computerspiele, das Arbeiten für die Schule und Lernprogramme.

 

Wenn auch der Computer an Bedeutung für Kinder gewinnt, bleibt dennoch das Fernsehen die liebste Freizeitbeschäftigung. Der Fernseher ist auch das Medium, für das Kinder die größte emotionale Bindung empfinden und auf das sie am wenigsten verzichten könnten. Fast jedes zweite Kind hat einen eigenen Fernseher im Zimmer.

 

Im Anschluss an den Vortrag fand eine rege Diskussion statt, in der deutlich wurde, dass das Ziel der Verantwortlichen zu einer „Versachlichung der Diskussion über die Mediennutzung “ beizutragen erreicht werden konnte.

Einige Teilnehmer und Teilnehmerinnen betonten, dass sich der differenzierte und vorurteilsfreie Blick auf den Medienalltag von Kindern und Jugendlichen angenehm von den derzeit häufig kommunizierten „platten und monokausalen Aussagen“ mancher Wissenschaftler abhebe.

 

Veranstalter: SIN - Studio im Netz e.V. im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Inter@ktiv mit Unterstützung des Kulturreferat der LH München und in Kooperation mit dem Kulturforum München.

 

Haimo Liebich

Kulturforum München

Hans-Jürgen Palme

AG Inter@ktiv

 


Sabine Feierabend

SWR-Medienforschung

 

 



 


Sabine Feierabend
& Dr. Kerstin Pschibl (AG Inter@ktiv)



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Mediensalon 02/06 am Mittwoch, 8. November in der Akademie der Bildenden Künste:

 

Prof. Dr. Hans Dieter Huber von der Kunstakademie Stuttgart:
Visuelle Musik in der Erlebnisgesellschaft. Zur Visualisierung von Musik und den Folgen für eine zeitgemäße Kunstpädagogik

 

Seit etwa Mitte der neunziger Jahre hat sich innerhalb der Klub-Kultur parallel zum Disjockey (DJ) der Videojockey (VJ) und seine weibliche Variante, die VJane, entwickelt. Der VJ entstand aus dem Bedürfnis der rhythmischen Visualisierung von Techno, House und Electronic Music. Der Vortrag befasst sich anhand des Phänomens der Visual Music mit den Anwendungsmöglichkeiten einer systemischen Bildwissenschaft. Die Unterscheidung zwischen Bild, Beobachter und Milieu ermöglicht unterschiedliche Herangehensweisen im Bereich der Bildinterpretation, der Wahrnehmung und Rezeption und im Bereich der sozialen Erlebnisräume, in denen Bild und Beobachter auf jeweils unterschiedliche, aber sinnstiftende Weise aufeinander treffen. Bilder werden als Systeme aufgefasst aus unterschiedlichen Einheiten, die auf verschiedene Weise miteinander interagieren. Beobachter sind als Individuum und als soziale Gruppe die entscheidenden Sinnkonstrukteure bei der Rezeption von Bildern. Mit Hilfe ihrer Wahrnehmung, ihres Vorstellungsvermögens und ihrer Schematisierungen konstruieren sie eine emotional-kognitive Synthese aus der erfahrenen Mannigfaltigkeit der Bildwelten. Die Erfahrung von Bildern geschieht in milieuspezifischen Erlebnisräumen wie dem Kino, dem Museum, dem Themenpark, dem Wartezimmer, dem öffentlichen Raum, der Disco oder dem privaten Wohnzimmer. Das Milieu übt eine kalibrierende und voreinstellende Wirkung auf die Präsentation und die Rezeption von Bildern aus. Bilder werden für spezifische Erlebnismilieus geschaffen und in solchen temporären Milieus auch sozial verarbeitet.

 

Prof. Dr. Hans Dieter Huber studierte an der Münchner Kunstakademie Freie Kunst, dann Kunstgeschichte. Projektleiter des Modellprojektes „Visuelle Kompetenz im Medienzeitalter“. Mitglied des Zentrums für interdisziplinäre Bildforschung, Magdeburg. Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Zu seinen wichtigsten Publikationen zählen System und Wirkung. Interpretation und Bedeutung zeitgenössischer Kunst, 1989; Dan Graham. Interviews. Ostfildern 1997, Kunst des Ausstellens, 2002; Bild Medien Wissen, 2002, Bild, Beobachter, Milieu. Entwurf einer allgemeinen Bildwissenschaft, 2004, Paolo Veronese. Kunst als soziales System, 2005.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Akademie der Bildenden Künste und BDK e.V.

Flyer (PDF-Datei, 454KB)

 

Prof. Dr. Hans Dieter Huber

Kunstakademie Stuttgart

 

Prof. Dr. Johannes Kirschenmann

Akademie der Bildenden Künste München

 

Hans-Jürgen Palme

AG Inter@ktiv

 

Dr. phil. Rainer Wenrich

BDK - Fachverband für Kunstpädagogik in Bayern

 

 

Publikum

 



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Mediensalon 01/06 am am Donnerstag, 26. Oktober in der Palais Pinakothek:

 

Walter Möller, Projektleiter von mi-friends.org
mi friends – Visionen neuer Kommunikationstechnologien

 

"mi friends" bedeutet mobiles interaktives Fernsehen, Radio, Information, Entertainment und neue digitale Services. Das Projekt verfolgt den Ansatz "anywhere – anytime – anyway" und soll die mobile und interaktive Nutzung bestehender und neuer Medienangebote in einem Endgerät ermöglichen. Wie die Zukunft eines digitalen Multimedia Broadcasting aussieht und welche Konsequenzen sie für den Bereich der Kinder- und Jugendkulturarbeit hat, erläutert der verantwortliche DMB-Projektleiter.

 

Flyer (PDF-Datei, 521 KB)



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Mediensalon 08/05 am Mittwoch, 9. November 2005 im Kunstverein München:

Prof. Matthias Wähner (Akademie der Bildenden Künste München)

Warshots 1999 - 2003
"Drei Kriege in vier Jahren sind keine schlechte Bilanz!"

Das Projekt Warshots collagiert und inszeniert die Reaktionen der virtuellen Welt auf Kriegsereignisse. Die Trilogie nahm 1999 während des Kosovo-Krieges ihren Anfang, wurde 2001 während des Afghanistan-Krieges fortgeführt und mit der Arbeit zum Irak-Krieg abgeschlossen.
 

Vita Prof. Wähner:
1953           in Berlin geboren
1972-80     Studium der Kunstgeschichte, Kunst und Kunstpädagogik an der LMU München und an der Akademie der Bildenden Künste München
1988          Werkstipendium des Kunstfonds, Bonn
1989          Stipendium für Zeitgenössische Deutsche Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung Essen
1992          Bayerischer Staatspreis für Bildende Kunst
1995          Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn
Lebt heute in München und lehrt als Professor an der Akademie der Bildenden Künste München

Eine Kooperation mit der AG Inter@ktiv und dem Kunstverein München e.V.
Begrüßung: Stefan Kalmar / Direktor KVM
Moderation: Haimo Liebich/ Kulturforum und Angelika Bauer /AG Inter@ktiv


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Mediensalon 07/05 am Donnerstag, 3. November 2005 im Rathaus am Marienplatz:

Prof. Dr. Winfred Kaminski (IMM Köln):
"
Computerspiele, Mythen und Märchen"

Prima facie mutet es seltsam an, Computerspiele mit Märchen und Mythen verbinden zu wollen. Die Spielmacher entnehmen aber ihre Geschichten nicht nur literarischen Quellen, man denke etwa an die Beziehung zwischen Monkey Island und Robert L. Stevensons Die Schatzinsel, sondern sie zeigen sich genauso beeinflusst von Märchenstoffen und klassisch-antiken, wie nordisch-germanischen und/oder keltischen Mythen. Der immer siegende Held und die übermenschlichen Aufgaben des Herakles sowie das Lösen von Rätseln gehören zum Kern von Computerspielen. Aber auch die märchentypische Struktur von Aufbruch, Aufenthalt in der Fremde (Bewährung) und Rückkehr tauchen in Computerspielen auf, etwa in dem Erfolgsspiel Tomb Raider mit seiner Heldin, der Amazone Lara Croft.

Vita Prof. Kaminski:

- geboren 1948
- Studium der Philosophie, Sozialwissenschaften und Germanistik in Düsseldorf und Frankfurt a.M von 1969 bis 1975
- Promotion im Hauptfach Philosophie (1975)
- Habilitation in Erziehungswissenschaft (1991)
- Ab 1975 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Jugendbuchforschung der Universität Frankfurt.
- Seit 1990 Professor für Medienforschung und Medienpädagogik  an der Fachhochschule Köln
- Geschäftsführender Direktor des Instituts für Medienforschung und Medienpädagogik Köln


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Mediensalon 06/05 am Dienstag, 12. Juli 2005 in der Akademie der Bildenden Künste:

Dr. Klaus Sachs-Hombach (Institut für Simulation und Graphik der Universität Magdeburg):
Bild und Text. Grundprobleme der allgemeinen Bildwissenschaft

Bilder sind Wesen zweier Reiche. Hieraus resultiert die ”semantische Anomalie“ der Bilder: Sie sind bestimmter und zugleich unbestimmter als sprachliche Äußerungen. Sie sind bestimmter, weil sie uns etwas in unmittelbarer Weise zeigen. Zugleich sind sie unbestimmter, weil das, was sie zeigen, sehr verschieden verstanden werden kann. Im Vortrag geht es um die Skizzierung einiger Grundprobleme der interdisziplinären Bildforschung auf dem Weg zu einer allgemeinen Bildwissenschaft.

Klaus Hombach wurde 1957 geboren; Studium der Philosophie, Psychologie und Germanistik in Münster; Promotion 1990, danach wissenschaftlicher Mitarbeiter am Philosophischen Institut der Universität Magdeburg; Habilitation 2003 (”Das Bild als kommunikatives Medium“); Herausgeber des E-Journals IMAGE. Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Zeichen-, Medien- und Bildtheorien, Kulturphilosophie und Ästhetik, philosophische Probleme der Kognitionswissenschaft. (Homepage)

Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Johannes Kirschenmann (Akademie der Bildenden Künste) und Haimo Liebich (Kulturforum, AG Inter@ktiv).


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Mediensalon 05/05 am Dienstag, 5. Juli 2005 im Kulturzentrum Gasteig:

Fritz Rau, Konzertveranstalter:
50 Jahre Backstage - Unser Weg in eine Kultur der musikalischen Unterhaltung
 

Vortrag des großen Konzertveranstalters, Produzenten und Kulturmanagers mit anschließendem Gespräch mit Brigitte v. Welser und Haimo Liebich über die Entwicklung vom Konzerthandwerk zur Unterhaltungsindustrie. Fritz Rau hat wie kein anderer die Entwicklung der modernen Rockmusik von Anfang an begleitet und gefördert. Damit hat er nicht nur diese Musik, sondern über Generationen hinweg ein Lebensgefühl vermittelt. Fritz Rau studierte ursprünglich Jura, seine Examensarbeit war die beste des Jahrgangs, und einer aussichtsreichen juristischen Karriere stand nichts im Wege außer der Tatsache, dass er bereits in den Fünfziger Jahren hemmungslos der Musik verfallen war. So wurde er Partner des Konzertveranstalters Horst Lippmann: die Lippmann+Rau Story.
Fritz Rau hat 50 Jahre lang die Allergrößten des Jazz, RockñBlues, Soul, Country Music und Entertainments betreut und produziert: Ella Fitzgerald, Duke Ellington, Count Basie, Oscar Peterson, Miles Davis, John Coltrane, Lionel Hampton, Keith Jarret, Herbie Hancock, Chick Corea, Rolling Stones, The Who, Jimmy Hendrix, Eric Clapton, Carlos Santana, Frank Zappa, The Doors, Janis Joplin, Jethro Tull, David Bowie, Queen, Elton John, Pink Floyd, Paul McCartney, Tina Turner, Prince, Joe Cocker, Steve Wonder, Deep Purple, Rod Stewart, Genesis, Jonny Cash, Marlene Dietrich, Sammy Davis jr., Harry Bellafonte, Liza Minelli, Diana Ross, Tom Jones, ABBA, Frank Sinatra, Madonna, Michael Jackson, Peter Maffay, Udo Lindenberg, Nina Hagen, Udo Jürgens u.v.m.
Er erhielt neben vielen Ehrungen u.a. 2001 den Echo Award der Deutschen Phono Industrie für sein Lebenswerk. Sich selbst nennt Rau mit koketter Untertreibung nur einen "Eintrittskartenverkäufer" oder einen "Konzertarbeiter".



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Mediensalon 04/05 am Donnerstag, 12. Mai 2005 im Rathaus am Marienplatz:

Kabarett mit Maria Peschek, Josef Pretterer, Klaus Weinzierl
:
„Jugend, Kultur, Schule und Medien... irgendwie und sowieso“

 

anlässlich der KUBIM-Abschlusstagung* am 12./ 13. Mai 2005 München

* (KUBIM = Kulturelle Bildung im Medienzeitalter, Modellprogramm der Bund-Länder-Kommission 2002 - 2005)

 

Maria Peschek: Die gelernte Kindergärtnerin studierte Schauspiel an der Otto-Falkenberg-Schule. Nach Theaterengagements bundesweit Erfindung der Bühnenfigur "Paula Pirschl" in Passau, erstes Soloprogramm "Ja wo samma denn?" Verschiedene Auszeichnungen, regelmäßige Beiträge im BR. Das aktuelle Programm heißt "von wegen". Paula Pirschl ist seit 1985 53 Jahre alt und "kämpft gegen die mit Dummheit gepaarte Herzlosigkeit" noch immer und immer wieder neu... 

Weitere Informationen unter www.mariapeschek.de.

 

Josef Pretterer: Figurenspieler und Kabarettist, studierte Illustration in Köln. Selbständiger Illustrator nach längerem Aufenthalt in Kolumbien, tätig für WDR, NDR, BR... Figurenspieler "durch Zufall". Seine Stücke eignen sich für private und öffentliche Feiern, z.B. "Herzversagen", "schön krank" und aktuell "die Erschöpfung".

Weitere Informationen unter www.pretterer.de.

 

Klaus Weinzierl: Englisch- und Deutschlehrer aus Ingolstadt, tätig am Münchner Gisela-Gymnasium, mit 20 Jahren GEW-Praxis in Bayern, erstes Soloprogramm als Kabarettist 1989 ("Einigkeit und rechts und Feigheit"), seit 1995 Hauskabarettist der Münchner Schauburg. Aktuelles Programm: "Ichkann´snichtmehrhören"

 


Maria Peschek


Josef Pretterer


Klaus Weinzierl


Publikum


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Mediensalon 03/05 am Dienstag, 19. April 2005 im Auditorium des SiemensForum:

Sabine Feierabend, Projektleiterin der JIM-Studie:
Aufwachsen in der Mediengesellschaft – wie Kinder und Jugendliche mit den Medienangeboten umgehen
 

Die dynamische Medienentwicklung und die damit einhergehende Veränderung in den Bereichen Kommunikation, Bildung, Lernen und Information und Wirtschaft wirken sich auf die ganze Gesellschaft aus. Medien sind konstituierende Elemente der Alltagswirklichkeit - nicht nur von Kindern und Jugendlichen. Im Gegensatz zu den Erwachsenen zeichnen sich aber vor allem Kinder und Jugendliche durch eine hohe Aufgeschlossenheit und Neugier allen (technologischen) Veränderungen gegenüber aus. Darüber hinaus wachsen Kinder und Jugendliche heute wie keine Generation zuvor in dieser stark von Medien geprägten Welt auf.

Der Beitrag zeigt, wie und in welchem Umfang Medien von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Basis liefert die Studie „JIM – Jugend, Information, Multimedia“, die seit 1998 im jährlichen Turnus bei rund 1.200 Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren durchgeführt wird. Die Langzeitstudie dokumentiert die Entwicklung der jugendlichen Medienwelt und liefert Antworten auf Fragen zu Medienbesitz, Themeninteressen, Medienbindung und Computernutzung. Daneben wird auch der Einsatz neuer Medien im schulischen Kontext untersucht.

Über die aktuellen Ergebnisse wird Sabine Feierabend, Projektleiterin der JIM-Studie, beim Inter@ktiv-Salon berichten und einen Überblick auf die Medienwelten der Kinder und Jugendlichen geben.
 

Vita Sabine Feierabend:

Begrüßung: Volker Fischer, Leiter der ForumAcademy im SiemensForum

Moderation: Angelika Bauer (AG Inter@ktiv), Haimo Liebich (Kulturforum)


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Mediensalon 02/05 am Mittwoch, 2. Februar 2005 im Rathaus am Marienplatz:

Renate Schmidt, Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend:
Aufwachsen in der Mediengesellschaft. Partizipative Medienbildung als Aufgabe der Jugendhilfe und der kulturellen Bildung

- Frau Schmidt konnte aufgrund der Witterungsverhältnisse nicht von Berlin nach München fliegen, ihr Vortragstext wurde daher von Münchens Bürgermeisterin Gertraud Burkert verlesen. -


Eine „Kultur des Aufwachsens in öffentlicher Verantwortung“ kann die Realität und Bedeutung des Mediengebrauchs der Kinder und Jugendlichen und in den Familien nicht mehr übersehen. Mit Medien kritisch und gestaltend umgehen können, ist heute ein wichtiger Teil des „Leben lernens“. Medienkompetenz wird Teil nachhaltiger Lebenskompetenz. Dies gilt vor allem für das weite und offene Bildungsverständnis von Jugendhilfe und kultureller Jugendbildung.

Zeitgemäße Medienbildung ist immer auch partizipativ und ganzheitlich: Sie bezieht sich sowohl auf die sinnlich-soziale Lebenswelt wie auf die neuen medialen und digitalen Spiel- und Lernwelten – beide wechselseitig vermittelnd.
 

Bürgermeisterin Gertraud Burkert Angelika Bauer (PA/Spielkultur)


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Mediensalon 01/05 am Dienstag, 25. Januar 2005, 19.30 Uhr in der Akademie der Bildenden Künste:

Prof. Dr. Karl-Josef Pazzini (Hamburg):
Medien, Väter, Lehrer. Rücksicht auf die Grenze der Darstellbarkeit


Medien werden kritisiert wegen fehlender Authentizität, Unmittelbarkeit und Präsenz.
Die „Väter“ sind immer weniger präsent, immer schon in den Wolken, auf Bergen, in brennenden Dornbüschen, im Krieg, bei der Arbeit. Lehrer sind wieder einmal Prügelknaben infolge der PISA-Studie. Je neue Medien sollen besser darstellen.
Väter sollen etwas darstellen und sollen spürbar da sein. Lehrer sollen das Wissen so darstellen, dass es in die Köpfe der Adressaten gleitet. Medien, Väter und Lehrer sind konfrontiert mit der Grenze der Darstellbarkeit und sollen diese überwinden helfen. Dargestellt wird das mit Hilfe gegenwärtiger Kunst und Psychoanalyse.

Karl-Josef Pazzini studierte Philosophie, Theologie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Kunstpädagogik, ist praktizierender Psychoanalytiker, Mitbegründer der „Assoziation für die Freudsche Psychoanalyse“ und des „Psychoanalytischen Kollegs“, Professor für "Erziehungswissenschaft / Didaktik der Bildenden Kunst" an der Universität Hamburg.


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Mediensalon 04/04 am Donnerstag, 11. November 2004, um 19.30 Uhr im Rathaus am Marienplatz:

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring (BLM):
Jugendmedienschutz - ein Thema für die Medienpädagogik

Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring ist Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM). Unter dem Titel "Jugendmedienschutz - ein Thema für die Medienpädagogik" hat er aus seiner Arbeit und seinen Erfahrungen in der 2003 neu gegründeten Kommission für Jugendmedienschutz berichtet und Fragen beantwortet, die für den pädagogischen Bereich von großer Bedeutung sind.


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Mediensalon 03/04 am Montag, 22. November 2004, um 19.30 Uhr in der Hochschule für Philosophie:

Prof. Dr. Sybille Krämer (FU Berlin):
Braucht es eine Medienphilosophie?

Seit der Erfindung Gutenbergs prägen Medien unser Wissen von der Wirklichkeit außerhalb unserer unmittelbaren Lebenswelt. Diese Vermittlungsleistung findet zunehmend auch in der Philosophie Beachtung. Die Tendenz, das menschliche Denken nach der jeweils fortgeschrittensten Technik, heute nach dem Computer und dem Netz zu verstehen, hat den Ruf nach einer Medienphilosophie verstärkt. Welche traditionellen und welche neuen Fragestellungen stecken hinter dieser Forderung? Was kann die Fachphilosophie zu einer umfassenden und kritischen Sicht auf die Medien beitragen?

Es referierte Prof. Dr. Sybille Krämer von der Freien Universität Berlin. Die Begrüßung und Moderation übernahm Prof. Dr. Rüdiger Funiok von der Hochschule für Philosophie München.


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Mediensalon 02/04 am Dienstag, 22. Juni 2004, um 19 Uhr in der Akademie der Bildenden Künste:

Dr. Wolfgang Ullrich (München/Hamburg):
Bilder für die ganze Welt - Die Idee der Globalisierung des Visuellen

Vortragstext (PDF-Datei)

Vor allem im 20. Jahrhundert gibt es diverse Versuche, Bilder zu entwickeln, die interkulturell und am besten global wirksam werden sollen. Victor Vasarélys "planetarische Folklore" und Otto Neuraths ISOTYPES, der Sozialistische Realismus, die abstrakte Kunst des Westens als "Weltsprache" oder die erzkapitalistisch angelegte "stock photography" seien als prominente Beispiele erwähnt. Daneben sind es Ikonen des Fotojournalismus oder Bilder des Terrorismus, die "um die Welt gehen".

Der Vortrag wird folgende Fragen stellen: Was verbindet die unterschiedlichen Formen globalisierter Bilder? Lassen sie sich nach Kategorien wie "Kitsch" oder "Gewalt" typisieren? Im Dienst welcher Interessen, welchen Sendungsbewusstseins stehen sie jeweils? Und gibt es nicht schon viel länger Bilder mit globalem Anspruch - man denke nur an den Einsatz von Bildern im Zuge christlicher Missionsbewegung?

Dr. Wolfgang Ullrich studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Wissenschaftstheorie und Germanistik. 1994 promovierte er mit einer Dissertation über das Spätwerk und Ereignis-Denken Martin Heideggers (Der Garten der Wildnis, München 1996).
Seither ist Wolfgang Ullrich freiberuflich tätig als Autor, Dozent und Unternehmensberater. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen ist er zur Zeit Vertretungsprofessor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.

Veröffentlichungen: Uta von Naumburg. Eine deutsche Ikone (Berlin 1998); Mit dem Rücken zur Kunst. Die neuen Statussymbole der Macht (Berlin 2000); Mäzene, Stifter und Sponsoren (Stuttgart 2001, zus. mit Walter Grasskamp); Stars. Annäherungen an ein Phänomen (Frankfurt/Main 2002, zus. mit Sabine Schirdewahn); Die Geschichte der Unschärfe (Berlin 2002); Weiß (Frankfurt/Main 2003, zus. mit Juliane Vogel); Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst (Berlin 2003) u.a.


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Mediensalon 01/04 am Freitag, 12. März 2004, 20 Uhr im Literaturhaus/Bibliothek:

Wilhelm Schmid (Berlin):
Lebensgestaltung im Informationszeitalter - mit Medien leben lernen

Vortragstext (PDF-Datei)

Lebenskunst ist die Sorge um sich und andere und das Bemühen um eine bewusste Lebensgestaltung. Wie aber kann eine Gestaltung des Lebens aussehen? Und welche Rolle spielen dabei die Medien? Der Berliner Philosoph Wilhelm Schmid, der mit seiner "Philosophie der Lebenskunst" bekannt geworden ist, skizziert in seinem Münchner Vortrag die Möglichkeiten zur Einrichtung des Lebens, um damit einen Rahmen für den Umgang mit Medien, insbesondere mit dem Internet zu gewinnen.
Denn so viel ist sicher: Auch im virtuellen Raum muss das Leben sehr konkret bewältigt werden. Er ermöglicht nicht nur neue Kommunikation, sondern zeigt auch neue Grenzen der Kommunikation auf.

Wilhelm Schmid, freier Philosoph, geb. 1953, lebt in Berlin und lehrt als Privatdozent an der Universität Erfurt und als Gastdozent an der Staatlichen Universität Tiflis (Georgien). Regelmäßige Tätigkeit als "philosophischer Seelsorger" in einem Krankenhaus bei Zürich. Wöchentliche Kolumne "Lebenskunst" in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag. Monatliche Kolumne "Lebenskunst" im Filosofie Magazine, Amsterdam.
Veröffentlichungen: Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst, Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 2000, 5. Auflage 2002; Philosophie der Lebenskunst - Eine Grundlegung, Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt/M. 1998, Neuausgabe 2003